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ghosti TranceHeaven war wieder Klasse DJ NordLicht ghosti geilo endlich wieder Tranceheaven DJ NordLicht Good Fly with TranceHeaven Episode 163 jon the dentist Enjoy the mix guys! Sourci Thx for tuning in at all. Sourci The end of this Episode is near. Follow me and soon you can listen this Set with one Bonus Track more.

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Gabriel BatzHi Gabriel, wie geht es dir? Am kommenden Dienstag wird es ein einstündiges Set von dir auf globalbeats.fm geben. Was können wir in deinem Set erwarten? Wie würdest du deinen Style definieren? Mir geht es gut, danke. Meinen Sound würde ich als melodische EDM bezeichnen. Aber das kann man in viele Richtungen interpretieren. Ich unterscheide hauptsächlich zwischen zweierlei Arten von Musik… guter und schlechter. Ich versuche auch immer mehrere Styles zu spielen und nicht nur irgendwo festzustecken. Das kann alles von Tech House bis Elektro über Progressive bis hin zu Trance sein, allerdings immer mit dem Hauptaugenmerk auf melodische Elemente. Das macht es für mich und die Hörer frischer und interessanter.


Du hast kürzlich einen Remix zu Attention Deficit`s ‚What’ gemacht. Wie bist du an den Remix gekommen, schließlich ist der Track schon ein paar Jahre alt, nur hat es fast drei Jahre gedauert bis es ‚What’ zur Veröffentlichung geschafft hat? Das hat eine längere Geschichte... Zu allererst remixte ich David Guetta`s ‚The world is mine’. Mein Remix hat mehr die melodischen und elektronischen Elemente in den Vordergrund gerückt. Dadurch haben sich mir einige Türen geöffnet. Markus Schulz ist der Track zu Ohren gekommen und daraufhin hat er ihn auch gespielt. Im September 2005 ist er dann nach Montreal gekommen und dort habe ich mich mit ihm getroffen. Er wusste gar nicht, dass ich aus Montral komme. Später hat er mich dann gefragt, ob ich daran interessiert wäre einen Track zu remixen, den er gesignt hat. Anfangs hatte ich auch keine Ahnung, was für ein Track gemeint war. Ich habe zugesagt und habe dann volle drei Wochen an dem Remix gearbeitet. Der Rest ist Geschichte…


Wird es in naher Zukunft weitere Tracks oder Remixes von dir geben? 2006 wird ein wichtiges Jahr für mich, denn ich werde reichlich Material veröffentlichen. Drei meiner Eigenproduktionen (Painfull desire, Fendahl, Inner touch) kommen auf M.I.K.E.`s Club Elite Imprint bei Armada. Sechs weitere Tracks werden bei Fiberlineaudio released. Dann arbeite ich auch noch mit verschiedenen anderen Künstlern zusammen, was im Moment auch sehr gut läuft. Außerdem arbeite ich noch an einem zweiten Indie-Album ‚Changes’, welches dann möglicherweise im Sommer veröffentlicht wird. Und nun zu den Remixen: Mein Remix von V-Sag`s ‚Kittie in an empty house’ wird demnächst bei Fiberlineaudio rauskommen, der für Spekuless’ ‚Curacao’ Ende März bei Alter Ego Progressive und ein Remixpaket von Nick Thompson & Spekuless’ ‚Deep level lives’ mit einem Remix von mir bei Real Music Recordings.


Machst du das Produzieren als Full-Time-Job oder lediglich nebenbei? Ich bin Full-Time Produzent, DJ und Remixer und ich werde weitermachen meine Ziele mit der Musik zu erreichen.


Wie läuft es ab, wenn du produzierst? Fängst du mit einer Melodie an oder einer Bassline oder ganz anders? Bei Remixen kommt es ganz auf die einzelnen Teile an, die ich bekomme. Bei meinen eigenen Tracks kann das variieren. Das hängt alles von meiner Laune und meiner Gefühlslage ab.


Was inspiriert dich? Das Leben an sich ist eine immer fortwährende Inspiration. Ich nehme mein Leben und die Musik jeden Tag so wie es kommt. Ich bin gesegnet, dass ich das Glück hatte Leute zu treffen, die Schlüsselrollen in meiner Entwicklung als Artist, aber auch als Person hatten. Montreal inspiriert mich auch sehr. Es ist eine wunderschöne, reiche Stadt mit viel Kultur und Vielseitigkeit. Das hat einen starken Einfluss auf meine Musik.


Wann hast du angefangen dich für elektronische Musik zu begeistern? Wie bist du zum Auflegen und Produzieren gekommen? Mein Vater hat mich bereits an die Elektronische Musik herangeführt. Tangerine Dream, Jan Hammer, Vangelis, Depeche Mode und Enya sind einige der Künstler, die ich durch ihn entdeckt habe. Als Kind bin ich auf New Age und Ambient Musik regelrecht abgefahren. Die ganze Plattensammlung meines Vaters bestand aus Vinyls. Er hatte einen kleinen riemengetriebenen Plattenspieler. Der ist schnell zu meinem liebsten Spielzeug geworden. So bin ich zu Vinyl und Turntables gekommen. Später war ich dann Gittarist in einigen Rock Bands. Ich mochte es vor Leuten zu stehen und zu performen und die Aufmerksamkeit, die man dadurch bekam. Auf der High School haben Freunde von mir regelmäßig Partys geschmissen und so habe ich dann mit dem Deejaying angefangen. Ich glaube das war ein ganz natürlicher Ablauf. Aber ich wusste schon immer, dass ich eines Tages selber Musik machen will. Ich wusste, dass ich das in mir drin hatte. Nachdem ich zum ersten Mal Robert Miles` Album ‚Dreamland’ hörte, sagte ich zu mir, dass es genau das ist, was ich in meinem Leben machen möchte. Schnell habe ich dann angefangen mit einem Roland Tr-808, einem 909er, einem Roland Tb-303 und einem analogen Vier-Kanal-Mixer zu experimentieren. Irgendwann wurde mir dann mein komplettes Equipment gestohlen und da habe ich beschlossen auf Software umzusteigen. Und das war die richtige Entscheidung.


Du kommst aus Montreal. Kannst du uns dort einen Einblick in die dortige Trance-Szene geben? Wenn ich sagen würde, in Montreal würde es keine Trance/Progressive-Szene geben, würde ich lügen. Aber wirklich groß ist sie nicht. Aber ich beabsichtige das zu ändern. Und das ist keine leichte Aufgabe. Zum Glück bin ich nicht allein. Montreal ist gesegnet mit einigen Talenten, wie Nick Pilon, DJ Wizz und Ulrich van Bell, welche eher den härteren Trance Sound spielen und auf der anderen Seite Sultan, Tonedepth und Max Graham, die für das progressive Montreal stehen. Wie auch immer, im Moment ist Minimal Techno und Elektro sehr gefragt in der Stadt. Ich bin auch ganz offen für diese Musik, solange die Musik noch melodisch ist. Montreal ist außerdem für eine große Tech-House-Szene bekannt. Tiga, Nivoc, Sean Kosa, Jordan Dare und Akufen, um nur einige zu nennen, sind DJs, die ich bewundere. Die Trance/Progressive-Szene würde schon um einiges besser sein, wenn es einfach mehr Produzenten gäbe. Manchmal komme ich mir wie das schwarze Schaf der Stadt vor…


Was hast du dir als nächstes vorgenommen? Was willst du mit deiner Musik noch alles erreichen? Ich werde mich weiterhin darum bemühen, einige solide Eigenproduktionen zu machen. Auch sehr wichtig sind mir meine Radio-Shows. Ich werde im Frühjahr durch die USA und Europa touren und ein paar Musik-Festivals besuchen. Ich bin für einige Überraschungsmomente gebucht worden, also haltet die Augen offen. Im Sommer werde ich außerdem in den Mittleren Osten reisen.


Angenommen Du müsstest auf eine einsame Insel gehen und nur drei Platten oder CDs darfst du mitnehmen. Welche wären das dann? Brian Eno - Music For Airports, Enya - Paint The Sky With Stars, Paco De Lucia - Fuente y Caudal


Zum Schluss noch ein anderes Thema: Wer wird Fußball-Weltmeister? Ich bin ja selber Lateinamerikaner, also mag ich auch die südamerikanischen Mannschaften. Aber ich muss zugeben, dass die deutsche Mannschaft gute Chancen hat. Bayern München ist einer meiner Lieblings-Fußballvereine.


Danke für das Set und das Interview. Wir wünschen Dir alles Gute in der Zukunft. Tschüss. [Original…] Dank für Haben ich und sieht Sie bald Deutschland!


Links:
www.club-elite-recordings.com
www.armadamusic.nl
www.fiberlineaudio.com
www.etn.fm
www.gabrielbatz.com

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